Reisen

5 Dinge, die du in Sri Lanka erlebt haben solltest

Von am 23. November 2016

Endlose Sandstrände, dichte Dschungelwälder und wundervolle Menschen. Doch Sri Lanka hat auch viele Schattenseiten, die ich ebenso kennengelernt habe. Insgesamt war meine Reise nach Sri Lanka ein aufregendes Abenteuer mit vielen Höhen und Tiefen, das auf jeden Fall immer in meiner Erinnerung bleibt.

Catamaran Tour in Tangalle

Catamaran Tour in Tangalle

In dieser doch so kurzen Zeit habe ich viel von dem Land gesehen und bin der Überzeugung das es eine Reise wert ist. In diesem Beitrag habe ich euch meine absolutes Highlights von Sri Lanka zusammengefasst – Erlebnisse, für den kleinen bis keinen Geldbeutel. Seid gespannt!

Adam’s Peak – das Pilgerziel in luftiger Höhe

Der Adam’s Peak war das absolute Highlight für mich in Sri Lanka. Schon vor unserer Abreise in Deutschland haben wir uns wochenlang auf diesen Trip vorbereitet – Stufen hoch, Stufen runter.

Stufen, Stufen, Stufen

Stufen, Stufen, Stufen

Der Adam’s Peak ist mit 2.243 Metern zwar nicht der höchste Berg, dafür aber der heiligste Berg in Sri Lanka. Nacht für Nacht nehmen einige hundert Pilger die mehr als 5.200 Stufen auf sich, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu sein. Das heißt für euch, dass ihr in aller Früh aus den Federn müsst. Um genau zu sein, so circa um 2 bis 3 Uhr in der Nacht. Oben auf dem Gipfel, in einem Tempel wird eine Felsvertiefung von Buddhisten, Christen und anderen Religionen verehrt, die wie ein Fußabdruck aussieht.

Gipfel Adam's Peak

Gipfel Adam’s Peak

Mitten in der Nacht, außerhalb der Saison haben wir uns mit unseren Stirnlampen auf dem Weg gemacht. In der Dunkelheit. Bei kalten 10°C. Weit und breit keiner dieser hundert Pilger. Die Wanderung war wirklich sehr anstrengend. Und dann, wenn man oben angekommen ist, muss man ja auch wieder die 5.200 Stufen runterlaufen. Ich glaube das wir viel anstrengender für mich. Muskelkater garantiert. Der Adam’s Peak war mein absolutes Highlight in Sri Lanka und ich bin wirklich stolz auf mich, dass ich es gepackt habe!

Hier erfährst du mehr über unseren Aufstieg auf den Adam’s Peak.

Kosten: Kostenlos

Eine Zugfahrt durch das Hochland

Nach unseren ersten zwei Nächte in Sri Lanka ging es für uns mit dem Bus (die Busfahrt ist ebenfalls ein Highlight) von Negombo nach Colombo. Von dort aus haben wir uns ein Zugticket nach Kandy gekauft. Wir entschieden uns für Tickets der dritten Klasse. Ja, anders als in Deutschland gibt es hier nicht nur erste und zweite Klasse, sondern noch eine zusätzliche dritte Klasse.

zugfahrt sri lanka

Zugfahrt

Dann ging es auch schon los. Von Colombo sind wir drei Stunden nach Kandy getuckert. Als wir im Zug ankamen, waren natürlich alle Sitzplätze belegt. Wir entschieden uns für einen Platz auf dem Boden, genau vor der Zugtür. Blieb uns auch nichts anderes übrig. Die Zugtüren stehen während der Fahrt übrigens immer offen. Aber das ist gar nicht so gefährlich, wie man denkt, denn die Züge sind relativ langsam unterwegs. Und genau das macht die Fahrt durch Sri Lanka so spektakulär!

In den gesamten drei Stunden haben wir vor der offenen Tür gesessen und die Umgebung bestaunt. Teeplantagen, Dschungelwälder, Wasserfälle, tiefe Schluchten und vieles mehr. Einfach unglaublich, wir konnten gar nicht genug davon bekommen! Eine Zugfahrt solltet ihr in jedem Fall machen, die Preise sind auch wirklich sehr günstig!

Kosten: Circa 0,90 Cent pro Person (150 Rs.)

Wohnen bei Einheimischen

Die Einheimischen kennen ja bekanntlich ihr Land am besten! Egal, in welcher Stadt wir waren, wir haben uns immer eine Unterkunft bei Einheimischen gesucht, bis auf eine Ausnahme. Wir haben dort geschlafen, mit der Familie gegessen und was mit ihnen unternommen. Alle Unterkünfte haben wir über Airbnb gebucht.

Unterkunft Kandy

Unterkunft Kandy

Ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen, einen Schlafplatz bei Einheimischen zu buchen. So lernt ihr auch die Orte kennen, welche nicht von Touristen überfüllt sind. Manchmal sind diese Orte auch viel schöner.

Angelkurs für Einheimische ;-)

Angelkurs für Einheimische 😉

Hier ein Überblick unserer Unterkünfte:

  • First Stop: Unsere Unterkunft in Negombo
  • Morgendliche Begrüßung von Affen: Unser Schlafplatz in Kandy
  • Auf zum Adam’s Peak: Unsere Unterkunft in der Nähe des heiligen Bergs
  • Surfer’s Paradise: Unsere Bude in Hikkaduwa

Kosten: Durchschnittlich pro Nacht & Person 15€ (2.300 Rs.)

Ein Kinderheim besuchen

Durch Zufall habe ich erfahren, dass eine Bekannte meines Vaters Besitzerin eines Kinderheims in Sri Lanka ist. Ich fand die Idee schon immer super, Kindern eine Freude zu machen und ihnen zu helfen. Überall auf Sri Lanka gibt es Kinderheime. Egal, ob du ihnen Spielzeug mitbringst oder nur mit ihnen spielst– die Kleinen freuen sich riesig über Besuch.

Kosten: Kostenlos

Surfen lernen

Wow, es war wirklich eine große Herausforderung eine Surfschule im Süden (Tangalle) von Sri Lanka zu finden. Nach einer lange Suche haben wir endlich eine Surfschule gefunden: Samsurfing. Früh am Morgen wurden wir mit einem Tuk Tuk abgeholt und zu dem Surfspot gebracht.

Wir sind in einer menschenleeren Bucht angekommen, mit schönen, gleichmäßigen Wellen und einem hellen Sandstrand. Ein absoluter Traum, um Surfen zu lernen. Innerhalb weniger Stunden konnten wir alle auf den Baby-Wellen reiten. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht!

Surf Tuk Tuk

Unser Surf Tuk Tuk

Nachdem unsere Surfstunden vorbei waren, haben wir ausreichend Versorgung bekommen: Gekühltes Wasser, Kokosnüsse und kleine Snacks. Nach unseren Surfstunden wurden wir auch wieder zurück an unser Hotel gebracht. Der Tag war echt top!

Kosten: 20€ pro Person (3.100 Rs.)

Habt ihr Lust auf Sri Lanka bekommen?

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Gefa
Hessen

Hi, ich bin Gefa, 23 Jahre alt und träume von einem Leben als digitale Nomadin!

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