Unser Expeditionsmobil: Mercedes-Benz 1824 AK

In meinem letzten Beitrag habe ich ein bisschen für Verwirrung gesorgt 😉 Nochmal kurz zusammengefasst: Wir haben uns von unserem MAN Kat 1 getrennt und unser Projekt Holzkabine an den Nagel gehängt. Stattdessen haben wir uns für eine GFK-Leerkabine entschieden, die wir in 2 Wochen abholen können. Nun haben wir uns wieder auf die Suche nach einem neuen Basisfahrzeug gemacht.

Unsere Voraussetzungen für ein neues Basisfahrzeug:

  • Radstand von 4,5 Metern (wegen Kabine von knapp 6 Metern Länge)
  • Verbrauch geringer als 30 Liter
  • Möglichkeit für einen Durchgang vom Fahrerhaus zur Kabine
  • Keine Doppelkabine

Letztendlich wurde unsere Suche aufgrund der Voraussetzungen stark eingegrenzt. Vor allem wegen der Kombination aus großem Radstand und niedrigem Verbrauch. Kurzzeitig kam für uns die Option auf, einen 6×6 zu kaufen. Haben uns auch einen Mercedes und Steyr 6×6 angeschaut. Doch wegen den Nachteilen gegenüber einem 4×4 Fahrzeug haben wir uns gegen einen 6×6 LKW entschieden.

Iveco, Mercedes oder Steyr?

Wochen sind ins Land gestrichen und wir wurden immer noch nicht fündig. Es hat sich echt als Herausforderung dargestellt, einen passenden LKW zu finden. Wir haben uns einen Iveco 120-25,  einen Iveco 110-16 und einen Iveco 110-17 angeschaut. War alles nichts für uns. Danach war für uns klar, dass wir einen Mercedes-Benz haben möchten. Ausschlaggebende Punkte waren die hervorragende Ersatzteil-Versorgung und auch der Verbrauch.

Basisfahrzeug Mercedes-Benz 1824

Unser neues Basisfahrzeug: Mercedes-Benz 1824

In ganz Deutschland haben wir dann nur 2 Mercedes-Benz gefunden, die einen Radstand von 4,5 Metern hatten. Einen 1222 und 1824. Und die haben wir uns dann auch direkt angeschaut. Von Frankfurt sind wir nach Berlin gefahren. Von Berlin dann nach Lüneburg. Und dann mussten wir abwägen: Welcher Mercedes passt besser zu uns? Am Ende haben wir uns für den Mercedes-Benz 1824 entschieden. 

Vorteile des Mercedes-Benz 1824

Beide LKW waren in einem sehr guten Zustand, der 1824 hat jedoch ein paar kleinere Roststellen. Trotz dessen haben wir uns für ihn entschieden. Und warum?

  • Im Gegensatz zu dem 1222 war der 1824 sehr günstig
  • Wegen den 18 Tonnen haben wir mit unserer Zuladung einen gewissen Spielraum
  • Im Gegensatz zu dem 1222 müssen wir nicht die komplette Feuerwehr abbauen
  • TÜV neu

Und nebenbei hat vielleicht auch noch mit rein gespielt, dass der Verkäufer sehr sympathisch war. Der Händler von Mercedes-Benz 1222 war ein richtiges Arschloch. Sorry! So einen Verkäufer hab ich noch nie erlebt…

Nachdem wir den LKW gekauft hatten, hat der Verkäufer TÜV gemacht und uns Kurzzeit-Kennzeichen besorgt. Den Verkäufer können wir wirklich weiterempfehlen. Dann ging’s auch schon zurück nach Frankfurt. Ohne Probleme haben wir die Überführungsfahrt gemeistert. Und bis jetzt sind wir super froh mit der Entscheidung, den Mercedes-Benz 1824 gekauft zu haben. Als Nachteil sehen wir bis jetzt lediglich den Radstand, der offroad nicht ganz optimal ist.

Unser Mercedes-Benz 1824 im Überblick

  • Model: Mercedes-Benz 1824 AK
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 18 Tonnen
  • Baujahr: 1994
  • Antrieb: Permanentes Allrad mit Geländeuntersetzung
  • Sperren: Heck- und Mittelsperre
  • Motor: V6 mit 240 PS
  • Radstand: 4,5 Meter

Für welches Basisfahrzeug habt Ihr Euch entschieden? Und warum? Seid Ihr mit der Entscheidung zufrieden?

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