Vanlife mit Hund: Unser Dobermann Hank

Vanlife mit Hund: Wir haben unseren Dobermann Hank mit 12 Wochen zu uns geholt. Damals haben wir noch auf einem Segelboot gelebt – einige Törns durfte Hank sogar noch mit uns erleben. Doch schnell war klar: Das Segelboot muss weg. Nicht wegen Hank, sondern weil wir die fernen Länder sehr vermissen und diese bereisen wollen. Doch schnell mal nach SchwedenÄgypten oder Vietnam fliegen, ist nicht mehr wegen Hank. Aus diesem Grund haben wir uns für ein zu Hause auf 4 Rädern entschieden – für ein Vanlife mit Hund eben 😉

Vom Wohnmobil zum Expeditionsmobil

In den ersten zwei Jahren hat unser Hund ‚Vollzeit‘ mit uns im Wohnmobil gelebt. Er ist darin sozusagen groß geworden. Wir haben alle Teile Europas abgeklappert: Von Norwegen im Norden über Polen im Osten und Griechenland im Süden bis hin zu Portugal im Westen.

Segeln mit Hund

Unser Segel-Buddy

Vor einem Jahr haben wir uns dann dazu entschieden, ein Expeditionsmobil auszubauen. Der Grund hierzu: Wir wollen weit über die Grenzen Europas hinaus – gemeinsam mit unserem Hund. Wäre Hank nicht, wären wir wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, in einem LKW zu wohnen. Wäre Hank nicht, würden wir wahrscheinlich mit einem Segelboot den Atlantik überqueren oder in einer kleinen Bude mitten in Thailand wohnen. Aber genauso wie es ist, ist es perfekt. Mit einem Expeditionsmobil. Und Hank.

Darf ich vorstellen: Unser Dobermann Hank

Hank. Unser Wirbelwind, Chaoskopf, Lieblingsabenteurer, Aufpasser, Kuschelbär, Sensibelchen und ständiger Begleiter. Hank, wir sind so dankbar, dass Du all den Blödsinn mit uns mitmachst.

An das Leben im Van und die ständig wechselnden Orte hat sich Hank schnell gewöhnt. Er liebt auch das Fahren: Fahren wir auf Autobahnen ist er tief und fest am Schlafen. Fahren wir über Landstraßen, guckt er neugierig aus dem Fenster.

Hank in Berlin

Hank in Berlin

Dank Hank haben wir eine lebende Alarmanlage, die bellt, wenn sich jemand an unser Van nähert. Er hat uns tatsächlich schon vor 2 Einbrüchen bewahrt. Er liebt es, zu schlafen – vor allem vor unserem Wohnmobil, wenn die Sonne volle Pulle auf ihn knallt. Dennoch ist er bei jedem neuen Abenteuer direkt dabei, zum Beispiel bei einer Wanderung, bei einem Stadtbummel oder einer Runde Schwimmen. Von Menschen würde er am Liebsten den ganzen Tag gekrault werden – wenn sie ihm sympathisch sind. Mit Hunden würde er am Liebsten den ganzen Tag spielen. Ach ja, Jagen das ist gar nicht so sein Ding.

Vanlife mit Hund: Das treibt uns in den Wahnsinn

Natürlich gibt es auch ein paar Dinge, die uns an ihm in den Wahnsinn treiben. Er kann beispielsweise nur bedingt alleine bleiben. Dann fängt er gern mal an, zu fiepsen oder zu bellen. Stundenlang. Apropos Fiepsen: Ja, das kann er ziemlich gut, wenn er nervös ist, sich sehr freut oder ihm etwas nicht passt. Zudem ist dem feinen Herrn nur das Beste gut genug, wenn es um’s Essen geht. Damit treibt er mich immer wieder zur Verzweiflung!

Hank in Dänemark

Hank in Dänemark

Doch alles in allem ist Hank zum Glück sehr unkompliziert und macht all unseren Blödsinn mit. Unser perfekter Vanlife-Hund 🙂

Hank: Bester Vanlife-Hund

Hank macht unser Vanlife ein Stück weit dreckiger, anstrengender und stinkiger, das ist klar. Dank ihm kann ich wirklich jeden Tag sauber machen 😉 Aber er schafft es tatsächlich, uns jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Was wären wir nur ohne ihn?

Reisen mit Hund

Ich kann mir das Reisen ohne Hund gar nicht mehr vorstellen. Vierbeiner können auf Reisen eine echte Bereicherung sein. Sie beschützen uns und geben uns so viel Sicherheit. Dank ihnen bleiben wir fit und erkunden mehr zu Fuß – und entdecken somit neue Orte.

Reisen mit Hund

Seite an Seite, seit knapp 4 Jahren

Für Frauchen und Herrchen bedeutet Vanlife mit Hund aber oft viel Arbeit: Welche Impfungen werden benötigt? Ist die Einreise erlaubt – vor allem mit Listenhunden? Wie viel Futter muss ich einpacken? Und, und, und. Aber dennoch lohnt es sich.

Ihr wollt Hank bei seinen Reisen begleiten? Dann folgt mir doch auf Instagram! 🙂

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